Insitut für designpolitische Entwicklung

Angefangen hat alles in 2008, nach einer Idee von Axel Gottschall (Kommunikationsdesigner) und Gudrun Martens-Gottschall (Texterin und Kommunikationsberaterin). Über gemeinsame Initiativen lernten wir uns kennen und entwickelten einen regen Dialog über professionell unternehmerisches Denken und Handeln im Wirtschaftsbereich Design. Mit Michael B. Hardt (Kommunikationsdesigner) und Alexander Bretz (Rechts- und Kulturanwalt) kamen weiterere Partner dazu.

Damit hatten wir sehr gute partnerschaftliche Voraussetzungen für die Umsetzung der Idee. Im Kontext der Erarbeitung von Buchprojekten zeichnete sich ein immer klarer werdendes Bild für ein Leistungsangebot ab, das sich in erster Linie an Designer und Unternehmen richten sollte.

Das Konzept war schnell formuliert und eine Strategie definiert. Als eine der ersten Maßnahmen gründeten wir eine GbR, die uns den formellen und organisatorischen Rahmen bieten sollte. Schnell war auch klar, dass der Sitz Berlin sein musste, da sich von hier aus ein idealer Blick auf bundespolitische Aktivitäten und Entwicklungen bot – insbesondere durch die damals von der Bundesregierung beschlossene und durch das BMWi und dem BKM gestartete »Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft«.

So konzentrierten wir uns anfangs auf das Engagement in der neuen Bundesinitiative und leisteten u.a. einen inhaltlichen Beitrag bei der Durchführung des ersten Branchenhearings für die Designwirtschaft. Es folgen dann z.B. die Entwicklung einer Honorarempfehlung im Auftrage einer Gewerkschaft und eines Weiterbildungsangebots in Kooperation mit einer renomierten Designhochschule.

Und dann sind da auch noch einige Hand- und Kopfbücher entstanden – gemeinsam mit Alexander Bretz und Michael B. Hardt – mit tatkräftiger Hilfe von Axel Gottschall als Diskussionspartner und Gudrun Martens-Gottschall als Lektorin.

Da wir alle durch unterschiedliche, unternehmerische Aktivitäten anderweitig gebunden sind, zeigte sich, dass eine enge partnerschaftliche Kooperation im Rahmen der GbR nicht im geplanten Umfang möglich war und lösten diese auf.

Geblieben ist allerdings unsere Idee – professionell unternehmerisches Denken und Handeln im Wirtschaftsbereich Design – zu fördern.